Flohmarkt 2023
Auch dieses Jahr wurde wieder der beliebt Flohmarkt gemeinsam mit dem Zentrum durchgeführt.
Klassenlager 5a & 6a Krauer
Die 5. und 6. Klasse des Schulhaus Krauers verbrachten vier Tage lang im Klassenlager im märchenhaften Klöntal (GL).
Mit Bus und Zug reisten die 40 Kinder vom 22.05.23 – 25.05.23 durch geschwungene Täler, gigantische Berge und genossen die atemberaubende Landschaft und Aussicht am Klöntalersee.
Neben den Batik-T-Shirts, die wir selber bedruckt und gefärbt hatten, gab es viel zu entdecken und zu bestaunen. Sei es während dem Staudammbauen am Wasserfall, auf der Wanderung um den Klöntalersee und das anschliessende Baden im kalten Schmelzwasser, stand das Zusammensein und gemeinsames Spielen und Spass haben für uns im Zentrum. Egal ob bei Sonnenschein oder bei Regenwetter waren wir täglich in der Natur unterwegs und hatten viele tolle Aktivitäten rund ums Lagerhaus und in der malerischen Umgebung unternommen.
Bei den tollen Workshops wie beispielsweise Luftgewehrschiessen, Speckstein bearbeiten, Para-Cord knüpfen oder Selbstverteidigungsgrundlagen erlernen, wurden die Handys von niemandem vermisst, welche alle zuhause gelassen wurden. Das Abendprogramm wurde jeweils von den Kindern selbst bestimmt und vorgängig organisiert und garantierte für jede Menge Spass und Gelächter. Ebenfalls wurden wir sehr gut bekocht oder genossen auch am Lagerfeuer eine Grillwurst zusammen mit Marshmallows.
Der grosse Aufwand der Kinder, welche fleissig gebastelt, gebacken und verkauft hatten, um dieses Lager mitfinanzieren zu können, hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Am letzten Tag reisten wir alle gemeinsam gesund und munter wieder mit dem Bus und Zug zurück nach Kriens. Manche wären gerne noch länger geblieben, aber es freuten sich auch alle wieder ihre Familie und ihre Liebsten zu sehen und von den erlebten Abendteuer zu berichten.
OPA Spiele
Unser heutiges Ereignis im kunterbunten Schuljahresprogramm waren die OPA Spiele. Alle Lehrpersonen vom Krauerschulhaus spielten zusammen mit den Kindern in der Morgenpause Freizeitspiele.
Die Schüler massen sich im Seilziehen, Pingpongspielen, lernten Boccia spielen oder Stelzen laufen und freuten sich am gemeinsamen Seilschwingen oder am Himmel und Hölle hüpfen.
Es war ein gefreutes Miteinander und die Kinder wie auch die Lehrpersonen kehrten mit glücklichen Gesichtern in ihr Klassenzimmer zurück.
Bald schon ist wieder gemeinsames Spielen angesagt: am KIZ Spielfest vom 2.6. Wir freuen uns jetzt schon alle darauf!
Spielfest 2023
Tigerin eins blinzelt. Bei Tigerin zwei wird mit einem Schwämmchen die Schnauze weiss betupft und Tigerin drei gähnt verstohlen und guckt fasziniert zu, wie ihre Freundinnen immer raubtierähnlicher werden. Langsam schiebt sich der Schatten über den Tisch mit den Farbtöpfchen und den hinteren Teil der Krauerwiese und bringt Abkühlung nach einem warmen Nachmittag.
Noch immer rennen um Viertel vor sechs aufgeregte grosse Kinder in Grüpplein und verschwitzte kleine Kinder mit Eltern im Schlepptau von Spielposten zu Spielposten und sammeln letzte Stempel auf ihren Karten, die sich noch schnell, schnell in ein Kuchenstück oder einen Becher Sirup umtauschen lassen, bevor um sechs Uhr die ganze Spieleherrlichkeit zusammengepackt wird.
Beim Schminken, beim Glücksrad vor der Krauerhalle und drüben im Grossfeld bei der Zuckerwatte und den Popcorns macht es nun keinen Sinn mehr, sich hinten in die Warteschlangen einzureihen und darauf zu zählen, dass man es in den letzten Minuten noch ganz nach vorne schafft. Zu begehrt waren die grünen Gespinste an den Holzstöcklein, die aufgeplatzten Maiskörner in Papiertüten, die Verwandlung in ein Tier oder eine Blumenfee und der vielleicht gewinnbringende Dreh am Rad, als dass man jetzt noch hoffen könnte.
Eine halbe Stunde später sind die Holzhämmer und die Kichererbsen, die damit zertrümmert werden mussten, die Kubb-Hölzer mit ihren nicht sehr standhaften Könige, die auf dem Gras auch mal von selbst umkippten, die Jutesäcke, welchen es nach zweistündiger Hüpferei gewiss schwindlig ist, die Schminkfarben, die wassergefüllten Schnapsgläschen und die Pinpongbälle, die mittels Wasserkaskaden aus Pfanzensprühern von Gläschen zu Gläschen katapultiert wurden und die Klettbänder, die jeweils zwei Kinder zu einem Dreibeinwesen verbanden, samt allen andern Spielutensilien verschwunden. Die Krauerwiese ist wieder einfach die Krauerwiese.
Dafür brodelt es auf dem Teerplatz vor der roten Rutschbahn: Wer jung und schon ziemlich müde ist, darf auf Mamas oder Papas Schultern sitzen und von oben auf das Getümmel schauen. Wer noch Energie hat und klein genug ist, rennt mit ihrem oder seinem Seifenblasenröhrchen wieselfink zwischen den Stehenden durch und lässt heimlich die eine oder andere Seifenblase vorzeitig himmelwärts fliegen, während von den Schulleiterinnen vorne auf dem Mäuerchen gedankt und verabschiedet wird. Und dann werden rundum Handys gezückt, es tönt „ah!“ und „oh!“ und mit überall schillernden, wogenden, davonflatternden und lautlos platzenden Blasen in allen Regenbogenfarben löst sich das KiZ-Spielfest in Luft auf.
Herbstwanderung
„Puh, das schaff ich nicht!“, stöhnt D, als wir in der Mitte der ersten Steigung
angekommen sind. Sein Kollege in der Zweierreihe, der bis jetzt eher gehopst, statt
gegangen ist, schaut verwundert zu ihm hinüber und sagt quietschfidel: „Hier hat man eine wunderschöne Aussicht auf den Berg!“
Der Berg, den wir da sehen, ist natürlich der Pilatus und auf dem Weg hinauf zum
Altersheim oberhalb von Horw hat man stellenweise den Eindruck, es gäbe keine
Agglomeration und nichts als Wiesen würden sich bis zum Pilatus erstrecken. Kein
einziges Haus ist in Sicht, auch D schafft es, das Strässlein zu erklimmen und oben werden die Kinder durch einen Spielplatz entschädigt für den Aufstieg in der noch sommerlich kräftigen Vormittagssonne. Die, die vorher noch kurz vor dem Aufgeben waren, vergessen ihre müden Beine und den schweren Rucksack von eben und alle schaukeln, wippen, krabbeln, klettern, rutschen und rennen ausgiebigst herum.
Nach einer halben Stunde werden etwas bedauernd alle Trinkflaschen verstaut und die Rucksäcke wieder geschultert. An einem Bauerngarten voller Blumen, einer riesigen Holzeule und an Kreuzwegstationen vorbei spazieren wir nochmals hinauf durch Wiesen zum Rastplatz, wo alle Krauerklassen, die bei der diesjährigen Herbstwanderung mitmachen, sich zum Mittagessen treffen.
„Oh, dort ist mein Bruder!“, „Amelie, he, Amelie, wir sind auch hier!“, „Schau, da unten kommt Mustafa“!“ ruft es durcheinander. Am liebsten würden die Kinder nach allen Seiten davonstieben. Da zwei Erwachsene aber schwerlich neunzehn im Wald verschwindende Kinder im Auge behalten können, wird das Terrain, welches von den Jüngsten später erkundet werden darf, definiert und setzen sich erst einmal alle brav als
lange Kinderschlange auf vier niedrige Vita-Parcours-Holmen und essen. Das Menu erweist sich als äusserst vielfältig: Von kalten Spaghetti über selbst gebackenes Fladenbrot bis zu sauren Gummiwürmern wird viel und fröhlich gefuttert.
Selbstverständlich bleibt auch noch Zeit, um zum Bruder zu gehen, den Grossen beim Grillen zuzuschauen und ihre spitzen Stöcke zu bewundern, zu spielen und zu streiten und mit Kolleginnen und Kollegen vom letzten Schuljahr, die nun in der ersten Klasse sind, Neuigkeiten und Süssigkeiten auszutauschen, bevor Jacken und Sonnenmützen, Abfall und auf den Boden Gefallenes zusammengesucht und verpackt werden und wir den Hügel hinunter zur Bushaltestelle Felmis in Angriff nehmen. Es ist eine kurze Strecke und der Weg führt nur abwärts und geradeaus, aber die Kinder sind erleichtert, als wir eine Trinkpause im Schatten von Birken machen und lassen sich in einer Reihe auf die Wiese fallen. An der Bushaltestelle warten alle verschwitzt auf die Nummer 21 und was für ein Segen, müssen wir nur bis ins Zentrum von Horw stehen und findet sich dort für jedes einen Sitzplatz zurück nach Kriens. Auch eine kurze Wanderung kann sehr müde machen!
Winterlicher Waldmorgen
Erneut besuchte die 1. und 2. Klasse vom Schulhaus Krauer den Schachenwald.
Hier einige Eindrücke des winterlichen Morgens im Dezember:
Herbstlicher Waldmorgen mit der Unterstufe im Schachenwald
Holz sammeln, Feuer machen, Würste und Marshmallow bräteln, Klämmerli suchen, Hütten bauen, spielen,… – Es war toll!
Begrüssungsanlass
Am Dienstagvormittag begrüssten die Schulkinder, Lehrpersonen und die
Schulleiterin des Schulhauses Krauer die neuen Kinder der drei Kindergärten und der ersten Klasse auf der Krauerwiese mit dem Krauerlied, selbst angemalten Steinen und indem sie mit Stangen, an denen bunte Bänder flatterten, ein Spalier für die Kleinen bildeten.
Hier ein paar Eindrücke von so Geehrten:
„Ein Mensch mir Stein gegebt. Gesingt drei Mal. Und nachher haben wir
reingekommt.“
„Tunnel mit Bändel war lustig. Da will ich wieder durch!“
„Da war so ein Herzlich-Willkommen-Lied und dann der Tunnel mit den
Lehrerinnen.“
„Wir mussten dort rein in die Höhle, weil die wollten ihre Stöcke ausprobieren.“
„Es wurde Musik gemacht und dann sagte die Lehrerin, es ist fünf Minuten mehr
Pause.“
„Ich fand den Tunnel toll. Da ging man so durch die Farben und unter den Stöcken
durch. Das möchte ich nochmals.“
„Cool war der Stein. Das Singen hätte es echt nicht gebraucht. Aber die
Tunnelbänder kitzelten so schön.“
„Heute hatten wir Spezialprogramm. Nur der Chindsgi und die erste Klasse durften
unten durch zur Begrüssung. Das fand ich am besten!“
Erlebnis Kick-Off für das Krauer Team
Sonnenlicht verwandelt das Laub in filigrane Klöppelspitzen. Ein Flüsschen mäandert über bunte Kiesel talwärts. Nass glänzen zwei vor langer Zeit umgestürzte und entrindete Baumstämme. Insekten tanzen zwischen den Zweigen. Der Wasserfall fällt wie der Schweif eines Riesentieres unermüdlich in das Kiesbecken, das er geschaffen hat. Ein kleines Paradies, das nur erreicht, wer von Stein zu Stein durch und über den Bach balanciert. Niemand würde sich wundern, wenn plötzlich Zwerge um die Ecke bögen, ein Einhorn durchs seichte Wasser trabte oder Elfen in der Gischt tanzten.
Am Flussufer kauern Olivia, Stefan und Judith, füllen Sand und Laub in Kochkessel und versuchen, damit die Reste von vier Pastasaucen wegzuschrubben. Samuel und Jan verpacken diverse Campinggaskocher und wer nichts zu tun hat, sucht überall
verstreute Taschenmesser, Plastikschneidbretter und Topfdeckel zusammen oder sitzt schwatzend auf zitronengelben Therm-a-Rest-Matten herum.
Es ist fraglich, was Märchenwaldwesen zu diesen sehr menschlichen Tätigkeiten sagen würden. Vermutlich würden sie ihre Auftritte in die stillen Nachtstunden verschieben. Silvia, Patrizia und all die andern Lehrpersonen des Krauer Schulhauses aber sind froh, dass der angekündigte Regen sich bis in den späten Nachmittag eine Verschnaufpause gönnt und es ihnen ermöglicht, unter Jans und Samuels kundiger Leitung die Grundzüge eines Mini-Seilparks zu knüpfen, sich durch ein tückisches Riesenspinnennetz zu winden ohne die Spinnfäden zu berühren, sich in Sprühnähe des Wasserfalls an einem Schlaufenseil herunterzuhangeln oder auszuprobieren, wie eine Gruppe gemeinsam auf Stöckchen einen Ast balanciert.
Es wird gelacht und Gemüse geschnippelt; die dünnsten Lehrerinnen werden fugs in die Höhe gereicht und manche ehemalige Pfadfinderin erinnert sich wieder an fast vergessene Knotentechniken. Stumm nach Alter, Outdoor-Kochkenntnissen oder Grösse aufgereiht nehmen wir viele sehr brauchbare Ideen für Waldstunden mit unseren Klassen mit.
Und auch wer Abends erstaunt einen halben Bouillonwürfel aus der Tasche seiner waldbodenfeuchten Hose klaubt, ist sich sicher, dass sie oder er einen wunderbaren Tag erlebt hat.
Projektwoche 2022
Drei Kinder stehen barfuss, mit violett bemalten rechten Händen und in fleckigen Kitteln hintereinander. Vorsichtig gehen sie zu einem Kreide-Halbkreis auf dem Boden und drücken ihre Hand darauf. Im oberen Stock des Kindergartens schauen ein paar entsetzte Kindergartenkinder und eine hilflose Fünftklässlerin zu, wie ein Sechsjähriges seinen leeren Plastikbecher an die Wand pfeffert. Mit vor Eifer roten Backen rennen vier Kinder zwischen einem Becken mit Holzperlen und ihren Kolleginnen und Kollegen mit Drähten in der Hand hin und her. Jeden Morgen bilden sämtliche Kinder und Lehrpersonen einträchtig auf dem Platz vor der Rutschbahn einen grossen Kreis und singen das Krauerlied. Ein Viertklassjunge und ein kleines Mädchen beugen sich über ein buntes Blatt und zählen konzentriert neun blaue und neun rote Kartonplättchen ab.
Die Projektwoche 22 zum Thema Spiel ist vorbei. Geblieben sind ein einladend farbiger Schulhauseingang mit einem Regenbogen aus Kinderhändeabdrücken und viele meist gute Erinnerungen. Auch das anfänglich überforderte Kind hat dank dem geduldigen Tutoriat einer Fünftklässlerin und täglicher Übungseinheit den Cup-Song am Freitag mitklopfen können. In wechselnden Ateliers wurden unter anderem Kugelbahnen gebaut, möglichst lange Ketten so schnell wie möglich aufgefädelt und ein Wollspinnennetz gesponnen. Die Strophen des Krauerliedes können noch längst nicht alle auswendig. Aber Mühle zu spielen haben vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse alle gelernt!
Lesen Sie auch den →Zeitungsbericht von Ida Lukaschek: „Hände weg vom Smartphone!“.
Zirkuswoche
Die Zirkuswoche war toll und ganz bestimmt ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Schule! „Können wir nicht einfach immer Zirkus machen?“, wurde ich immer wieder gefragt. Leider nein… Aber wir können uns immer wieder die tollen Bilder, Texte und Interviews auf der folgenden Homepage anschauen:
https://zentrumkriens-zirkusluna.jimdofree.com/